Ribes nigrum

Johannisbeerblätter

Johannisbeerblätter Beschreibung:
Die bis zu 2 m hohe Schwarze Johannisbeere gehört zur Familie der Stachelbeergewächse. Der sommergrüne Strauch und auch die blauschwarzen, kugeligen Früchte riechen eigenartig. Die großen, wechselständigen, 3- bis 5-lappigen, gestielten Blätter sind rundlich und grob doppelt gesägt. Sie sind auf der Oberseite fast kahl, unterseits behaart und mit gelblichen Harzdrüsen besetzt. Die während oder kurz nach der Blütezeit gesammelten Blätter enthalten Flavonoide, Proanthocyanidine und auch Vitamin C.

Anwendungsgebiete:
Johannisbeerblätter wirken stärkend und belebend bei Mattigkeit. Sie werden in der modernen Phytotherapie bei Kreislaufstörungen in den Wechseljahren, als Antirheumatikum und zum Ausschwemmen der Harnsäure und von Toxinen gebraucht. Johannisbeerblätter können auch als Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt werden, sowie bei Magen- und Darmbeschwerden, Mund- und Racheninfektionen, Migräne, Sehschwäche, zur Fiebersenkung sowie als Diätunterstützung.


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