Warzen

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Warzen

Warzen sind gutartige Hautwucherungen, die durch Viren hervorgerufen werden. Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel, wie z.B. Bakterien. Um sich zu vermehren, müssen Viren in die Körperzellen eines "Wirtes" gelangen. Normalerweise ist die Haut gut gegen den Angriff der Viren geschützt. Ist aber das Immunsystem geschwächt, nutzen Warzenviren die Chance, in die Hautzellen einzudringen. Schon ein winziger Riss in der Haut genügt, durch den die Warzenviren in die oberste Hautschicht gelangen können.

Nach mehreren Wochen beginnen sich an der Hautoberfläche Hautwucherungen zu bilden. Die dabei am häufigsten vorkommende Variante ist die gewöhnliche Warze (Verrucae vulgaris), welche eine runde bis unregelmäßige Form aufweist und sich durch eine dunklere Färbung deutlich von der Hautumgebung abgrenzt. Die nun in hoher Zahl vorhandenen Viren können bei Berührung freigesetzt werden, so dass auch andere Hautstellen oder andere Menschen angesteckt werden können. Bei idealen und feuchten Vermehrungsbedingungen können Warzen auch indirekt ansteckend sein, z.B. im Schwimmbad.

Grundsätzlich kann sich jeder mit Warzenviren infizieren. Besonders häufig sind aber Kinder und Jugendliche betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Menschen mit sogenannten atopischen Erkrankungen, wie allergischem Ekzem, Neurodermitis oder Heuschnupfen, sind ebenfalls besonders gefährdet, da bei ihnen die Abwehrfähigkeit der Haut geschwächt ist. Die Inkubationszeit liegt bei Warzenviren zwischen vier Wochen und acht Monaten.

 

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